I-CARE Kaunas: Abschliessende Performance

In den ersten Tagen des Projektes ging es ständig um Forschung, die Alchemie der Emotionen, eine Bewertung von Konzepten, und ständige Nachbearbeitung und Ausdruck. Der ganzen Gruppe wurde ein Improvisation-pro-Aufgabe System vorgestellt, was sie dazu brachte sich tiefer ins Thema einzubringen. Dann nahmen sie das was in der ersten Taen des Projektes geschaffen wurden, und haben daraus die eigentliche Performance erschaffen, die ein Puzzle der Erfahrungen, Emotionen, Wünsche, und Fürchte aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde.

 

Vorbereitung für die performance
Letzte Probe
On stage
Auf der Bühne

Der Tag der Performance war für alle sehr aufregend. Endlich mussten sie zeigen, was sie in dieser kurzen, aber extrem produktiven Zeit geschaffen hatten. Und es war magisch. Das kleine, gemütliche Theater war voll, die Menschen haben geklatscht, und natürliche Diskussionen über die Themen Rassismus und Diskriminierung begannen. Man kan also sagen, sie haben wirklich einen Eindruck hinterlassen.

Und dann, nach einer intensiven Zeit, hab es Zeit für Reflektion und Entspannung. Also hat diese künstlerische Gruppe am letzten Tag ihre Rucksäcke gepackt, Kaunas verlassen, und haben die litauische Haupstadt Vilnius erforscht. Es war Zeit zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, zum Reden, zur Planung von zukünftigen Treffen, Umarmen, Kaffeetrinken in der litauischen Herbstsonne, und einfach nur für Reflektion über die Zeit, die sie auf dem Camp verbracht hatten.

 

Im Haus der Kunstpresse

Abschliessende Reflektion
Sehenswürdigkeit in Vilnius

I-CARE Kaunas: Ins Thema eintauchen

Am Rande der eigentlichen Performance gab es zwei Interventionen durch Experten in der Theorie des Rassismus. Eine tiefe Verbindung zwischen dem gesprochenen Wort und Rassismus wurde überbrückt. Zuerst Jan, und dann Jurate in der nachfolgenden Sitzen, haben die konzeptuelle Welt des Rassismus überflogen, und landeten bei der Bedeutung von Kunst als soziales Mittel entgegen dem Hass. Die Gruppe folgte dem vorsichtig, als Jan Anekdoten seiner persönlichen Rassismus-Erfahrungen erzählte. Einige Tage später, waren sie in einem Rollenspiel-Nachmittag mit Jurate eingebunden, dass sie dazu brachte ihr Leben in der Haut eines fiktionalen Charakters neu zu denken, und dadurch ihren Blickwinkel zu ändern.

Tiefer ins Thema

Gildas, der Coach, hat auch darum gebeten, nach Zeitungsartikeln zu schauen, die die inneren Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus abbilden, um ihren inneren kritischen Geist zu entwickeln. In dieser Veränderung sollten sie ihm ein Stück Arbeit geben, dass aus diesen Emotionen, die so lange in ihnen waren, entsprang. Die Resultate wurden niedergeschrieben, gestaltet, und dann im Lichte dessen was in den vorherigen Tagen gelernt worden war bearbeitet.

Zur gleichen Zeit hat Aistis, einer der Coaches, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen sich in Gruppen aufzuteilen, sich in der Stadt zu verteilen, und mit den Bewohnern kurze Video-Interviews zu machen. In dem sie ihnen einige sehr konfrontative Fragen stellten, so zum Beispiel “Sind sie ein Rassist?”, mussten alle ihre Komfortzone verlassen, aber es half auch in die Gedanken der Bewohner einzudringen, und ihre Gedanken zu diesem ungemütlichen Thema zu hören.

Und dann war da Laura. Das Mädchen mit der Kamera, die für den Medienteil des Projektes verantwortlich war. Zusammen mit ihr, haben die Leute, die bereits einige Einsichten darin hatten, was Rassismus ist, und was die Bewohner darüber denken, kurze Video-Teaser erstellt, über die Projekte, über die Performance, über Rassismus, und über Fremde in der Landschaft von Kaunas.

I-CARE Kaunas: Alltagsroutine

Am ersten Morgen ging es bereits um 10 Uhr los. Alle haben einen kurzen Einblick in das Projekt, das Camp, und die Disziplinen und Arbeiten die die nächsten Tage bestimmen werden, bekommen.
Der zweite Teil des Tages war dann für eine der beiden Anti-Rassismus-Theoriesitzungen vorgesehen, mit einer Intervention von Jan Bahal, ein Schüler der Anti-Rassismus-Theorie, an dessen Ende ein Widerspruch zwischen der semantischen Intention und dem semantischen Symbol aus der Vieldeutigkeit des Kontextes des rassistischen Vokabular gegraben wurde.

Auch danach gab es keine Faulheit, stattdessen waren alle damit beschäftigt, aktiv die physischen Massnahmen, Gewichte, Gerüche, und Geräusche der Räume des “Kaunas Kulturzentrum der verschiedenen Nationen” zu erforschen. Nachts gab es dann eine Jam-Session, in dem die Gruppe sich zum ersten Mal angenähert hat. Und das war alles nur der erste Tag. Danach gab es harte, aber inspirierende Arbeit. Die jungen Talente arbeiteten, und verbrachten lange Stunden miteinander um ihre Erfahrungen und Fähigkeiten zu teilen, Ideen kristallisieren zu lassen, und haben eine Performance geschaffen, die die Projektidee der örtlichen Gemeinschaft nahe bringen kann, und auf sie einen wirklichen Eindruck macht.

Everyday routine in I-Care Kaunas

Vorbereitung der Improvisations-Performance zum Thema Rassismus

Preparing improvisation performances on racism topic.
Alltägliche Routine beit I-CARE Kaunas

Offene Jam-Session

Improvisation, Zeitmangel, und mutige Verrenkungen der Vorstellungskraft waren nur einige der Herausforderungen, die den Sinnen vorbereitend gegeben wurden, der Geist und die Reflexe der neugeborenen Gruppe in einer Art, die ihre Mitglieder konstant dazu provozierte ihre eigenen Gedanken zu hören und zu sammeln, sie wurden damit konfrontiert, die Umgebung und ihre eigenen Körper immer mehr wahrzunehmen, all das um eine Formel für eine Performance zu erschaffen, um sie schlussendlich als Resultat aufzuführen.

Susanna hat das physikalische Aufwachen angeleitet, jeden noch so kleinen und großen Teil des Körpers wahrzunehmen, auf der Suche nach einer natürlichen Entstehung von Bewegungen in strikter Übereinstimmung mit den schattenhaftesten emotionalen Welten, während Max, zwischen den anderen Instrumenten, das Piano, die Gitarre, und seinen eigenen Körper spielte, klatschend, kratzend, quietschend, und in der Berührung von Oberflächen auf verschiedenste Art und Weise, in dem Versuch ein kleines Loch des Lichtes in die individuellen Emotionen zu bringen, die sie mit ihrem performativem Ausdruck verbinden.

Max Workshop

I-CARE Kaunas: Der Anfang

Siebter September, eine Vollmondnacht. Acht junge italienische Künstler treffen sich an einer ruhigen Bushaltestelle im Zentrum von Florenz. Siebter September, weitere acht junge, lebensfrohe Künstler, nachdem sie ihre Heimatstadt Köln hinter sich gelassen haben, treffen sich in Kaunas, Litauen, wo sie von noch weiteren jungen Künstlern begrüßt werden. Es ist der Anfang der dritten Edition des Roots’n’Routes “I Care” Projektes. Das Thema: Rassismus und Diskriminierung. Schauspielen, tanzen, performen, und musikalische Komposition, natürlich zusammen mit lächeln und improvisieren, sind nur einige der kreativen Fähigkeiten die hier gefragt sind. Alle diese Leute sind zu einem Zweck zusammengekommen: Eine Performance über ein sehr relevantes Thema zu erschaffen, das den Bürgerinnen und Bürgern von Kaunas in ihrem Kammertheater vorgeführt wird.

Groups first dinner in Kaunas
Das erste Abendessen der Gruppe in Kaunas
Bunch of young artists just met in Kaunas
Ein paar junge Künstler haben sich gerade in Kaunas getroffen

Nach den entsprechend langen Reisen wurde der müden Gruppe ihr Hotel im Stadtzentrum von Kaunas vorgeführt, wohin sie ihre verschiedenen Hintergründe, Abneigungen, und Begierden mitbrachten, und wurden dann von ihren brandneuen peer-to-peer coaches durch die Stadt geführt. Später am nächsten Morgen stand eine weitere lange Reise auf dem Programm.

03.08.2017 Fertig! Unsere letzte Performance bei der Eröffnung!

Wir haben, um unsere Arbeit und Kreationen zu präsentieren, eine Performance geschaffen. Es war eine Performance der bewegten Landschaft, und wir haben unser Herz, unsere Freude, und unsere Traurigkeit gegeben. Wir hoffen wirklich, dass wir uns irgendwie einmal wieder sehen…

Odile hat uns unterstützt, die Elemente zusammenzufügen!

Ihr könnt die Performance in zwei Teilen hier unten ansehen:

Wir haben Spaß zusammen

Während des Workcamps haben wir eine große Menge an neuen und alten Lieblingsspielen gespielt, wir haben gelacht, wir haben geweint, neue Erfahrungen und Gebiete erforscht, neue sinnliche Reize bekommen, wir haben fantastisches Essen gegessen, Musik angehört, wir haben getanzt….Wir haben gearbeitet, wir haben gesprochen, diskutiert, geschaffen….

So viel Spaß zusammen!!!

Kanu Ausflug!!!!

Und dann kam der große Tag!!!

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Zeit fürs Kanu..zuerst wurde uns erklärt, wie man auf die offene See und in die Kanäle rudert. Das ist schon eine ganz andere Erfahrung, als mit dem Kanu in Brunne zu fahren.. Aber wir sind jetzt auch etwas älter. Der Ausflug dauerte 3 Stunden…Ein Teil der Gruppe ist aber schon nach anderthalb Stunden zurück gekehrt…manche sind seekrank geworden, andere hatten einen Sonnenstich, und manche warum vom Rudern sehr müde…aber der Rest hat bis zum Ende weitergemacht.

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und für diejenigen, die weitergemacht haben gab es eine Herausforderungund ein Geschenk!! Wir haben die See-Ritter gesehen!! Mit unseren Kanus sind wir direkt neben “Les Joutes” gepaddelt und hatten die beste Sicht!! Das Festival hat uns offiziell begrüsst, und angehalten bis wir hindurchgefahren sind, und die Zuschauer haben uns applaudiert! Eine großartige Erfahrung!!

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Als wir dann aufeghört haben zu rudern, und es komisch war auf dem Land zu laufen, sind wir nach Sete gegangen, und haben dem Joutes Festival zugeschaut…

Oohhh ja!! Und zudem sind wir dann noch 50 Minuten zu Fuss zurückgelaufen! Das war nicht so lustig…hehehe Aber die Jellys, die wir von Mary bekommen haben, haben uns den Weg versüsst!