Die Arbeit fängt wieder an

Das Wochenende mit dem Segeln und Rudern ist vorbei und die neue Woche beginnt. Unser Morgen fängt an mit einen schönen Frühstück und ein Paar Warming up Spiele, um richtig aufzuwachen aber auch einfach zum Spass – und dann geht es los mit der Arbeit. Wir arbeiten weiter am Boot, streichen die Häuser und machen die Feuerlagerstelle fertig. Zusammenarbeit macht Spass, und die Arbeit, die Spass macht, geht auch besser und leichter.

Die Teilnehmer haben ein interessantes Spiel angefangen, das bis zum Ende des Projektes dauern wird. Jede hat zwei Wünsche geschrieben, welche dann vermischt und verteilt wurden, dann hat jeder Teilnehmer zwei Wünsche gezogen, welche er erfühlen soll. Da sind viele kreative Ideen. Zum Beispiel hat sich ein Junge gewünscht, nach Australien zu fliegen. Na ja, probieren wir mal, dass er sich wie in Australien fühlt, ohne das Camp zu verlassen. Das kriegen wir hin!

Wir haben uns entschieden, die Spezialitäten aus drei Ländern der Teilnehmer zu probieren. Als erstes kochen die Ukrainer. Sie Kochen für uns eine Suppe, namens “Borschtsch” da sie selber sehr viele Suppen zuhause essen. Während wir das ukrainische Essen zu uns nehmen fängt es an zu regnen. So geniessen wir die warme Suppe und hören dabei die Regentropfen auf unser Zelt regnen.

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Der Regen bringt neue Noten zur Melodie unseres Abends. Da es regnet und wir nicht am Feuer sitzen können, sammeln wir alle zusammen in dem großen Zelt, spielen, lachen und erzählen einander interessante Geschichte. Wir reden meistens auf Deutsch, aber hier und dort hört man auch die ukrainische und englische Sprache. Neue Wörter zu lernen in neuen Sprachen gehört inzwischen zu unserem Alltag.  Nach dem schönen, gemütlichen Zusammensitzen gehen alle müde aber ganz glücklich schlafen, was bei dem Lied des Regens besonders schön ist.

Zeit für den Abschied und “Bis nächstes Jahr in Griechenland”

Morgens haben wir das belarussische Museum über den 2. Weltkrieg besucht. Nach dem Mittagessen in der Museums-Kantine sind wir zu einer kulturellen Stätte gefahren, wo wir unsere Abschluss-Evaluation hatten.

IMG_1595 IMG_1608Dann, nach dem Abendessen und etwas Freizeit, sind wir zum Bahnhof gefahren, um das deutsche Team zu verabschieden. Das war für mich sehr schwer, denn ich bin emotional geworden, und habe die ganze Zeit geweint. Es war schön, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer so berührt waren, und sich umarmt haben.

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a4 a5 a6 a7Am Bahnsteig haben wir noch, als kleinen Abschied, ein traditionelles belarussisches Spiel gespielt.a3

Im Morgengrauen waren dann die Griechen die letzten, die Belarus verliessen. Wir sind zum Flughafen gefahren. Die Gefühle waren sehr stark, aber die Tränen flossen erst, als wir Athen erreichten.

Ökologie in Belarus und Abschluss-Party

Morgens hatten wir unseren letzten Workshop, mit dem Titel “Ökologie in Belarus”, mit einem Umwelt-Experten. Er sprach über die Beziehungen von Belarus und anderen Ländern in Bezug auf die Umwelt, und über lokal hergestellt Waren, speziell Kosmetika, die sich als möglicherweise gefährlich für Menschen herausgestellt haben.

IMG_1416Nach dem Mittagessen sind wir zu einem sogenannten “Creative Hub” gegangen, wo wir bis zum Abend blieben. Dort war auch unsere Foto-Ausstellung, und die Abschlussparty.

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IMG_8278Dort haben Nikita, Zheka und Mitya Live-Musik gespielt. Wir haben viel Pizza bestellt, ein Pantomime-Spiel gespielt um uns an die Zeit auf dem Camp zu erinnern, wir haben uns umarmt, und geweint…

a2Die Fotos, die wir vorgestellt haben, haben wir selber gemacht, jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer von ewoca³ in Belarus. Mein Foto zeigt mich, wie ich aus dem Fenster der Burg Nesvizh starre. Ich habe es gewählt, weil es mich an das Camp und das Mädchen, welches das Foto gemacht hat, erinnern wird.

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Der erste Tag in Minsk

An diesem Tag haben wir an der so genannten Minsker Rallye teilgenommen, was für uns eine Methode war, die Stadt Minsk kennenzulernen, und etwas über die Stafd zu lernen. Rallye

Wir mussten Photos von der Stadt machen, wir haben gelernt welche Verbindung zu JFL und der Relativitäts-Theorie besteht, und haben herausgefunden, wann Minsk zum ersten Mal geschichtlich erwähnt wurde.

rallye2Nach dem Mittagessen hatten wir Freizeit, die wir vor allem dafür genutzt haben, um shoppen zu gehen.rallye3

Unser letzter Tag im Camp

Dies war unser letzter voller Tag im Camp. Morgens haben wir unsere Arbeit abgeschlossen.

IMG_0830Wir hatten die Arbeit auf dem Balkon und an der Feuerstelle beendet, und eine Couch renoviert, die dann sehr schön, und sehr bequem war.


IMG_8066Wir hatten auch etwas Freizeit, und sind noch einmal zum See gegangen. Dann haben wir uns für die Talentshow am Abend vorbereitet, auf der einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, und die Teamer uns ihre Fähigkeiten vorgestellt haben. Es gab Zaubertricks, musikalische Einlagen, und noch viel mehr.

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Der Abschluss war unser Dunaevo-Kuchen und mindestens zwei Geburtstags-Feiern am Lagerfeuer. Uns allen wurde klar, dass das Camp fast vorbeit ist, und ich glaube an diesem Abend waren alle emotional.

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Was ist ein gutes Leben, und was ist ein gutes Geschäft?

Der Tag begann mir einem Workshop zum guten Leben.

IMG_1061Wir haben gelernt wie Menschen, Geld, und CO2-Emissionen über die Welt verteilt sind.

IMG_0071Wir haben dann in kleinen Gruppen diskutiert, was die Welt retten kann: Die Politik, oder Individuen, und später sollten wir dann ein eingefrorenes Bild formen, um unsere Ergebnisse darzustellen.

IMG_8136Nach dem Mittagessen war eine weitere Arbeitsschicht. Abends haben wir dann alle zusammen ein Spiel namens “Arbat” gespielt. Alle haben so getan, als würden sie ein Geschäft betreiben, und die Kunden kamen um die Angebote zu “kaufen”.


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