Ein kurzer Trip nach Mostar

Am Mittwoch sind wir nach Mostar gefahren, und das Thermometer zeigte erfrischende 41 Grad – die perfekte Vorraussetzung für eine zweistündige Busfahrt. Zum Glück hatten wir eine Klimaanlage und konnten so den schönen Blick auf die Berglandschaften auf dem Weg geniessen. Mostar ist die größte Stadt in Herzegowina, und ein berühmter touristischer Ort. Ganz besonders die Stari Most – eine schöne Brücke über den Fluss Naretva – ist etwas was man sehen sollte. Sie wurde von den Ottomanen im 16. Jahrhundert erbaut.

 

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Aber zuerst haben wir ein traditionellese Haus aus der Zeit des Ottomanischen Reiches besucht.Mit seiner Architektur und den originalen Objekten, wie Möbeln und Geschirr, aus dieser Zeit konnten wir einen guten Eindruck bekommen, wie Menschen damals gelebt haben. Nachdem einige von uns Postkarten gekauft hatten, um diese nach Hause zu Freunden und Familie zu schicken, haben wir uns mit Ortsansässigen in einer schönen Kneipe getroffen. 20883143_1717276241651143_1932765882_o

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Der interessanteste Teil an Mostar ist seine Teilung: Es gibt einen bosnischen und einen kroatischen Teil. In der Kneipe konnten wir daher mit den Einwohnern beider Teile darüber reden, wie es ist in einer solchen Konflikt-Situation zu leben. Wir hatten den Eindruck, dass die meisten jungen Menschen in der Stadt diese Teilung bereits überwunden hatten, und dass sie die Unterschiede zwischen den beiden Seiten nicht sehen wollen. Die älteren Menschen dagegen scheinen weiter an ihren alten Vorurteile und Stereotypen über die anderen festzuhalten.

DSC07276 Wir konnten unsere Perspektiven austauschen, ebenso wie unsere Ideen für unsere perfekte Republik, und glücklicherweise schien es so, dass die Einheimischen uns und unseren Werten zustimmten. Danach hatten wir etwas Freizeit, und haben die ganz unterschiedlich verbracht. Manche sind einkaufen gegangen, haben eine Menge Souvenirs gekauft, während andere einen fantastischen traditionellen bosnischen Kaffee mit Lokum geniessen konnten, oder sind zum Schwimmen in den sehr kalten Fluss gegangen.

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Auf dem Weg zum Bus haben wir einen dehydrierten Vogel, der am Boden lag, gefunden. Wir haben ihm etwas Wasser gegeben. Und kurz darauf ging es ihm viel besser, und er konnte wegfliegen. Ist das nicht symbolisch?

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Tag 1 (Ankunftstag)

Der erste Tag! Der neue Sommer des EWOCA Camps in Griechenland hat begonnen! Es trafen sich alte Freunde und wir machten neue Bekanntschaften. Die erste Zusammenkunft aller Teams fand am Athener Flughafen statt, von welchem wir gemeinsam in die kleine Hafenstadt Tolo fuhren. Dort werden wir die Zeit bis zum Ende des Camps direkt am Meer genießen können.

Die deutsche Gruppe ist startbereit am Flughafen Tegel Berlin.
Die deutsche Gruppe ist startbereit am Flughafen Tegel Berlin
Auch die Weißrussische Gruppe ist am Flughafen bereit zum Starten.
Auch die Weißrussische Gruppe ist am Flughafen bereit zum Starten
Der Internationale Flughafen in Athen. Hier begann ein neues Jahr EWOCA
Der Internationale Flughafen in Athen. Hier begann ein neues Jahr EWOCA

Süsel-Arbeiter

Der zweite Tag unseres wundervollen Camps begann bereits am frühen Morgen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen ihr Frühstück um 8:00 und haben sich dann für den Tag fertig gemacht. Einer unserer erfahrenen Trainer organisierte ein Warm-Up, um Energie in die Gruppe zu kriegen. Der Wettbewerb zwischen den Gruppen hat ein hohes Niveau erreicht, was die Teamer inspiriert.

Danach sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in unterschiedliche Arbeitsgruppen eingeteilt worden, und ihnen wurden Aufgaben zugewiesen. Die erste Gruppe musste die Fassade eines Hauses striechen. Die Camp-Teamer waren direkt dabei. In der Zwischenzeit arbeiteten fünf andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wikinger-Boot, mit Hilfe von einem Schiffbau-Experten. Schlussendlich sollte eine andere Gruppe den Rasen mähen und die Umgebung säubern.

Die Arbeit war gegen 17:00 erledigt, die Teamer haben sich entspannt, Basketball und andere Sportarten gespielt. Kurz danach hatten wir alle zusammen ein leckeres Abendessen, wo wir einander die Erfahrungen des Tages erzählt haben.

Abends saßen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kreis um das Lagerfeuer, um sich zu wärmen, und verschiedene Spiele zu spielen.Um Mitternacht herum, sind die erschöpften Teamer dann ins Bett gegangen, um ihre Akkus für den nächsten Tag zu laden.

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Unser Team arbeitet am Wikinger-Boot

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Wir sind Maler.

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Kampf mit den Brombeeren

Die Gruppe wird zum Dreamteam

Bitte entschuldigt, dass wir auf unserem ewoca³ Blog nicht so aktiv sind, aber wir haben nicht viel Zeit für Computer. Wir haben schon so viele interessante Sachen gemacht.

Nach ein paar Warm-Ups, wir haben unsere Sketche weiterentwickelt, und dann verschiedene Aktivitäten in Bochum durchgeführt, zum Beispiel eine Schnitzeljagd, oder Suche nach Graffiti. Später, als Belohnung, haben wir ein Picknick beim Fluß gemacht. Nach dem Essen haben wir Müll gesammt und daraus Boote gebaut. Und kein Boot ist gesunken! Wir haben das wirklich gut gemacht!

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Wir sind auch nach Dortmund gefahren, wo wir die Steinwache besucht haben, das Gedenk-Gefängnis-Museum. Unser Tourführer war wirklich cool, und er hat uns viele interssante Dinge erzählt, wir haben also auch noch etwas neues gelernt.

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Unsere Gruppe kommt auch immer näher zusammen. Man kann viele Sprachen hören, denn es gibt nicht nur Deutsch, Bosnisch und Türkisch, sondern auch Albanisch, Syrisch, und Azerbaijanisch. Es macht wirklich Spaß neue Kulturenzu treffen und neue Sprachen zu lernen. :)))

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Bis zum nächsten Mal :)))

 

 

Unsere ersten Tage in Bochum

Nach den anstrengenden Reisen sind wir jetzt endlich in Bochum angekommen. Wir waren sehr aufgeregt und glücklich einander zu treffen. Bereits beim Abendessen haben wir uns sehr gut verstanden.

Und am zweiten Tag ging das Camp offiziell los. Nach ein paar Warmups und Energisern, haben wir die Gruppe geteilt und über Partizipation diskutiert.

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Am Mittwoch haben wir ein paar Sketche über aktive und passive Partizipation gemacht, was uns sehr gefallen aht. Danach haben wir Aufgaben bekommen, umd die Stadt zu erforschen und die Bewohner kennenzulernen. Wir haben auch „Apfel und Ei“ gespielt, welche wir für sehr interessante Dinge getauscht haben. Wir haben mit den Einwohnern getanzt und gesungen und viel Spaß gehabt.

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Das deutsche Team reist nach Samothraki

Juli 22: Anreise

Ich persoenlich habe die Anreise genossen. Die Fluege waren knackig und kurz. Der bekannte Stress am Flughafen ist an mir voellig vorbeigegangen, da wir uns die Wartezeit mit Witzen und Spielen vertrieben haben (hehe xD).

Nachdem wir im Flughafen von Thessaloniki angekommen waren, war unser naechstes Ziel die Aufsuche des Hotels. Nach schlappen 1h30 Minuten war dass, dank der gottgleichen Orientierung unserer Teamer auch gegessen. Nachdem wir unser erstes griechisches Abendessen zu uns genommen haben,trafen wir nach einem Jahr endlich wieder auf die Franzosen -damit war unsere Gruppe fast wieder vollstaendig.

 Juli 23: Ankunft

Obwohl die Hitze ungewohnt fuer uns war, habe ich ganz gut geschlafen. Heute ging es weiter nach Alexandropoulis- nach einer gefuehlten unendlichen Busfahrt waren wir auch dort angekommen. Weiter ging es mit der Faehre- die Fahrt mit der Faehre war unglaublich schoen. Als wir auf Samothraki ankamen und die 20minutige Busfahrt ueberlebt hatten, waren wir auch endlich angekommen!Nach einer herzlichen Begruessung von den Griechen fanden wir uns im altbekannten Freundeskreis wieder.

20160722_102300Eine lange Reise um Samothraki zu erreichen.

Autos, Busse, Flugzeuge, Züge, Stadtbusse, Fähren, und zum Schluss noch mehr Bus…

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und nachdem wir eine Menge Spaß hatten Oliwia zu necken, und nach vielen vielen Kilometern erreichten wir endlich das Camp! Das griechische Team hat uns begrüsst, und, ja, nach einem Jahr haben wir uns wiedergesehen!!!

Angekommen in unseren Zimmern, und die ersten Spiele gespieltIMG_2789

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Entdecken und Integrieren

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Der zweite Tag unseres Camp war dem Thema „Vielfalt“ gewidmet, und wir haben die Geschichte von Krzyzowa entdeckt.

Wir immer haben wir angefangen, in dem wir das Programm vorgestellt haben. Nach einem Warm up, wo wir Samurais und Ninjas waren, begannen wir uns mit Vielfalt zu beschäftigen.

Es gab eine Aktivität, in der wir alle verschiedene Fragen über Vielfalt besprochen haben, und unser Wissen über die jüdische Kultur geteilt haben.

Und dann haben wir viele Sachen über uns selbst herausgefunden, die wir selbst gar nicht wussten: Zum Beispiel die Ursprünge unserer Familie, unsere Traditionen (die für manche die selben, für manche komplett unterschiedliche waren), und wir haben herausgefunden, dass wir nicht sehr viel über die jüdische Kultur und ihre Traditionen wissen. In einer anderen Aktivität haben wir dann unsere Geburtstage mit dem jüdischen Kalender verglichen, und den Daten an denen dort Feste gefeiert werden.

Es war interessant zu sehen, dass sie so viele historische Ereignisse feiern. Danach haben wir ein Video gesehen, dass uns gezeigt hat, wie nah wir doch bei einander sind, selbst wenn wir in verschiedenen Ländern leben. Im Video gab es Menschen, die sich freiwillig bereit erklärt haben, mit einem DNA-Test herauszufinden, wo sie herkommen … Sie haben herausgefunden, dass ihre Herkunft weit auseinander liegt und sehr verschieden ist. Und selbst wenn wir alle in Ländern leben, sind wir einander doch sehr nah. Das Video fördert die Integration aller Menschen, und dass wir alle gleich sind.

 

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Natürlich haben wir auch das „Secret Friend“-Spiel gespielt… Während der zwei Woche müssen wir alle uns (heimlich) um einen der Teilnehmer oder Teilnehmerinnen kümmern, in dem wir ihr oder ihm kleine Geschenke geben.

Nachmittags haben wir das Haus auf dem Hügel von Krzyzowa besucht. Es war die Redidenz des Besitzers des Hofes Krzyzowa, und während der Nazi-Zeit war es der Ort an dem der sogenannte Krąg z Krzyżowej-Kreis sich dreimal getroffen hat. Sie haben ein neues demokratisches System geplant, gegen die Hitler-Diktatur.

Wir haben gelernt, dass dieser Ort für die Geschichte im ganzen wichtig war, und dass dieser Ort vor dem Krieg in Deutschland lag, und danach Polen wurde… Das hat uns dazu gebracht, darüber nachzudenken, dass Grenzen etwas künstliches sind, und von der Politik abhängig.

Unsere Abend-Aktivität war sehr schön, wir hatten eine Talent-Show. Zusammen mit einer anderen Gruppe Jugendlicher hier in Krzyzowa hatten wir ein künstlerisches Zusammentreffen.

Zuerst haben wir jüdische Volkstänze kennengelernt, dann italienische Tänze, ein paar polnische, russische, und ukrainische Lieder, wir haben ein belarussisches Gedicht gehört, und dann mit der deutschen Gruppe Macarena getanzt. Die polnische Gruppe hat uns einen Volkstanz beigebracht, und dann haben wir mit der italienischen Gruppe „Bella Ciao“ gesungen, ein traditionelles Lied der Partisanen.

Als der Tag endete waren wir alle sehr müde, aber sehr glücklich, denn wir hatten einen sehr interessanten Tag, tief in Geschichte und Traditionen.

Wort des Tages: Entdecken.

(Mario und Wiktoria P)

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Donnerstag 14.07

Wir haben uns um 9 Uhr im Gruppenraum getroffen, und den Tagesplan besprochen. Um 9:30 sind wir mit dem Bus nach Dzierzoniow gefahren, wo wir Raphael getroffen haben, der uns über die Geschichte der jüdischen Menschen und der Synagoge erzählt hat.

Danach sind wir alle zusammen zum Ratusz (dem Rathaus) gegangen, wo wir den Bürgermeister getroffen haben, der jedem von uns ein Geschenk gab.

Nach seiner Rede sind wir zum Arbeiten auf den Friedhof gegangen, haben ein Zelt aufgebaut, und dann hat uns die Expertin gezeigt hat, wie wir die Gräber reinigen. Sie erklärte uns die Daten der Gräber, und wir haben eine Menge über jüdische Menschen und ihre Religion gelernt.

Es war sehr interessant, aber dann mussten wir aufhören weil es regnete und sehr windig war.

Wir haben etwas gegessen und sind dann zurück nach Hause gegangen.

Abends sind alle zusammen in die Küche gekommen, wo dann jede Gruppe eine Spezialität aus ihrem Land gekocht hat.

 

 

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Um 9 haben wir uns alle zusammengesetzt, und gegessen, es war sehr lecker. Wir waren etwas enttäuscht, dass wir die Arbeit wegen dem Regen beenden mussten. Aber mit dem Ende des Tages waren alle sehr zufrieden, denn wir haben eine Menge über die anderen Kulturen gelernt.

Wort des Tages: Integration

 

(Martina, Petrina, Aessia)

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Die Stadt Lille war eine Reise wert.

Am Vormittag nahmen wir in Lille an einem Zirkusworkshop teil. In der Stadt Lille waren wir auf einem grossen Markt. Durch eine kleine Stadtführung lernten wir Lille bsser kennen.

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DSCF0518Niedziela, 3 lipca 2016.

Po śniadaniu wyruszyliśmy do cyrku. Uczyliśmy się różnych sztuczek akrobatycznych, m.in.: żąglowania, chodzenia po linie, figur na trapezie, kręcenia talerzami na patyku. Po nauce oglądaliśmy spektakl cyrkowy. Następnie pojechaliśmy na targ w Lille. Po obiadku pojechalimy do centrum starego miasta. Byliśmy na placu de’Gaulla, przy fontannie i zwiedzaliśmy różne zabytki. W chwili obecnej wracamy do miejsca zakwaterowania, które znajduje się w Morbecque.

Angelika, Ania i Sławek.

Dimanche 3 juillet

Aujourd’hui nous avons pris le bus à 9h pour nous rendre à Tourcoing où nous avons été reçu par Colin, Mathis et Soana avec qui nous avons appris a faire du trapèze , du jonglage et des numéros d’équilibre ensuite nous sommes allé au marché de Wazemmes où nous avons eu un temps libre pour manger.

L’après midi nous avons visités le vieux Lille avant d’avoir du temps libre dans le centre de la ville puis nous sommes rentrés à Morbecque.

 

Ausflug nach Hazebrouck

Heute hatten wir einen Tagesausflug nach Hazebrouck gemacht.

Nous avons découvert la ville de Hazebrouck.

piątek, 1 lipca

Wczoraj był wieczór niemiecki. Niemieccy przyjaciele przygotowali świetną zabawę, był pokaz o Kolonii, tańce i picie piwa. Wszyscy poszliśmy kibicować naszej drużynie.

Dzisiaj pojechaliśmy do Hazebrouck. Najpierw graliśmy w różne gry i robiliśmy grila a potem chodziliśmy po mieście w międzynarodowych grupach. Francuzi pokazywali nam swoje ulubione miejsca.

Auf einem Milch-Bauernhof

Am Nachmittag haben wir einen Milch-Bauernhof besucht. In der Nähe von Dortmund gibt es nur zwei große Milch-Bauernhöfe – das liegt am starken Fall der Preise für Milchprodukte.

Normalerweise benutzen wir Bus und Bahn für unsere Ausflüge. Aber diesmal hatte niemand eine Idee wie wir zu dem Bauernhof kommen würden. Da kam Elmar und rollte lächelnd seinen Traktor aus der Scheune, befestigte einen Anhänger, und wir sind alle in den Anhänger geklettert und wie der Wind zum Milch-Bauernhof gefahren.

Das Wetter war wundervoll, wahrscheinlich ideal für einen solchen Ausflug. Der Traktor ratterte, der Anhänger wackelte manchmal etwas, und die Reise war schön und gemütlich. Die Strasse verläuft entlang von Feldern, und mehrmals sind wir durch kleine Tunnel gefahren.

Nachdem wir ankamen, sind wir aus dem Anhänger geklettert und Elmar hat uns eine kleine Führung gegeben. Wir lernten, dass auf dem Bauernhof jetzt 200 Kühe leben.

Die Kühe frassen ihre Nahrung direkt vor unseren Augen, und betrachteten uns interessiert.

Es stellte sich heraus, dass Kühe warme feuchte Nasen haben, und sehr lange Zungen :))

Glückliche, fröhliche und angenehme Eindrücke!