Durch Siebenbürgen musst du gehen

Vor ein paar Tagen startete unser zweites ewoca³ Camp in Cluj-Napoca, Rumänien.

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Abenteuer, Wanderlust, Nachhaltigkeit, Jugendliche, Zusammenarbeit, Multikulturalismus, Diversität sind die Hauptthemen unseres Camps.

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Am ersten Tag haben wir Klausenburg entdeckt und uns auch die Stadt vom höchsten Punkt aus angeschaut. Es war ein wunderschöner Ausblick! Nach einem Treffen der ganzen Gruppe im Gutenberg Sitz sind wir direkt nach Holzmengen aufgebrochen.

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Die ersten Arbeitstage sind schnell vorbei gegangen. Wir haben viele neue Plätze entdeckt, einander besser kennengelernt und uns viel Mühe bei der Organisierung des lokalen ‚Holzstock‘ Festivals gegeben.

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Auch die Freizeit kommt nicht zu knapp. Wir wandern, erkunden das Dorf und genießen die Natur.

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Um für das heutige Festival genug Kraft zu haben, relaxen wir in unserer mitgeschaffenen Chill Out Zone.

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Wir freuen uns auf die nächsten Tage beim Festival und sind sehr gespannt auf die Bands, die wir mitunterstützen.

 

 

Spaß am Lernen und gemeinsam leben

Vierzehn Tage haben wir im Jugendzentrum Krebelshof zusammen verbracht. Durch Spiele und während der freien Zeit haben wir uns besser kennengelernt und viel Spaß gehabt:

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Spiel „Pelikane & Pinguine“

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Seilspiel zum aufwachen

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Die Youthleader entspannen sich beim Tavla-Spielen und bereiten die nächsten Aktivitäten vor.
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Während der Freizeit spielen Teilnehmerinnen Kicker und tanzen vor dem Wii :)
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In der Freizeit kann man auch Sonne tanken und sich erholen…
…oder Fremdsprachen lernen, um sich miteinander besser unterhalten zu können!
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Sprachanimation: in Gruppen zerbrechen sich die Teilnehmer den Kopf, um die passenden englischen Wörter herauszufinden. Concentration required!

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Der Gruppe, die das beste Ergebnis erzielt hat, wird der Küchendienst abgenommen!

Arbeit im Flüchtlingsheim Köln-Worringen

Ein Teil unseres Workcamps ist den Flüchtlingen vom Heim Köln-Worringen gewidmet. Die Gruppe, die dieses Thema ausgewählt hat hat sich am Ende der ersten Woche in zwei aufgeteilt: die erste Gruppe hat mit den Kindern gespielt, gemalt und eine tolle Schnitzeljagd organisiert während der zweiten Gruppe einen Spielraum für die Kleinkinder im Heim in Stand gesetzt hat.

Gruppe 1: Spiele & Spaß mit den Flüchtlingskids

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Mustafa, Faruk, Nina & Pauline malen eine Weltkarte für das Kinderzimmer
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„Becherspiel“ während der Schnitzeljagd am Krebelshof. Begeisterte Gesichter =)
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Sackhüpfen während der Schnitzeljagd am Krebelshof
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Die gut verdiente Belohnung: der Schatz war süß und bunt!

Gruppe 2: Instandsetzung des Raums für die Kleinkinder

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Sarah & Camille bauen Tische auf und schneiden Deko-Stoffe
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Vorbereitung der Farbe vor den neugierigen Kindern
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Die Hälfte des Raums wird von den motivierten Teilnehmern türkis bemalt, und das gefällt anscheinend den Kleinsten!
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Zeichnung am Boden des Flüchtlingsheimes: unter der Bewohner gibt es richtige Künstler!
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Der Raum verwandelt sich vor den Augen der Heimbewohner in einen bunten Spielraum.
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Deutsche Betreuerin Atfa hilft den französischen Teilnehmerinnen dabei, bunte Stoffe aufzuhängen, um das Zimmer einladender zu machen.

 

Kommentare der Teilnehmer

„Es war großartig, bis jetzt hatten wir schon viel Spaß. Jeder wurde gut aufgenommen und man findet jedes Mal neue Freunde. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!“

Norman, Deutschland

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Norman im Rheinpark

„Das Feuerwerk am Samstag hat mir am besten gefallen!! Ein wunderschöner Abend, den wir alle zusammen im Stadtzentrum verbracht haben…

*Das Feuerwerk Koelner Lichter 2015*

Das Feuerwerk Koelner Lichter 2015

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Gruppenbild am Abend der Kölner Lichter. Alle sind begeistert :)
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Die erschöpfte Truppe fährt zurück nach Hause.

…Auch die Workshops im Rahmen des Beats vom Hof-Festivals und die Disco im [ehemaligen] Kuhstall fand ich toll. Da habe ich neue Leute kennen lernen können.“

Kevin, Deutschland

 

Festival Beats vom Hof

Während der zweiten Woche haben wir an verschiedenen Workshops teilnehmen können. Nach 4 Tagen waren wir soweit: nach einer Generalprobe haben wir unsere Arbeit vor einem begeisterten Publikum vorgeführt. Die meisten von uns hatten kurz vor dem großen Auftritt Lampenfieber aber auf der Bühne ist letztendlich alles super gelaufen!

BRAVO nochmal an alle Teilnehmer und Workshopleader: ihr wart wunderbar =)

IMG_0028Ton & Aufnahme, Song „Do the culture beat“

IMG_8919Dovydas beim Workshop Style & Fashion

IMG_8958Break danceIMG_8999

IMG_8984Paul im Workshop Graffiti

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IMG_9072Die Percussion-Gruppe

 

Wie geht es euch auf dem Camp?

* Rüstem, Türkei: „Die ersten Tage waren ein bisschen langweilig, aber danach hatten wir die Chance die anderen mit Hilfe von Spielen kennenzulernen. Jetzt haben wir ein sehr lustiges fröhliches Camp!“

* Fatmagül, Türkei: „Das Camp ist eine neue Erfahrung für mich: Es ist sehr schön verschiedene Menschen und ein neues Land kennenzulernen.“

*Yasemin, Türkei: „Die ersten Tage waren für mich ein bisschen langweilig, aber jetzt läuft alles gut, und ich habe Spaß! Wir haben die Chance neue Freunde zu finden.“

*Paul, Frankreich: „Für mich gibt es zu viele Regeln hier im Jugendzentrum, aber mir gefielen die Aufgaben der letztem Woche (die Arbeit innen und aussen). Ich muss sagen, dass es schwer ist um 7 Uhr morgens aufzustehen: Ich will länger schlafen!! Aber ich liebe die Currywurst und die Frikandel :)“

*Mustafa, Türkei: „Zuerst kannte ich die anderen Menschen um mich herum nicht. Durch Spiele und dass wir gemeinsam Spaß hatten, haben wir uns dann aber kennengelernt. Wir haben Zelte gebaut, und zusammen aufgeräumt. Wir haben eine schöne Stadttour gemacht, die war fantastisch :) Lasst uns so weiter machen!“

*Fatma, Türkei: „Auf dieses Camp zu fahren war eine große Chance für mich. Am Anfang war es langweilig, aber dann, durch das gemeinsame Spielen, Arbeiten, Kommunizieren und Essen und durch die Aktivitäten, die wir gemacht haben, bekamen wir die Möglichkeit uns besser kennenzulernen. Und wir haben die Chance unser Englisch zu verbessern. Danke :)“

*Ömer Faruk, Türkei: „Zuerst war es für mich langweilig, denn ich kannte niemanden im Camp. Durch Warm-Ups und Spiele habe ich dann die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Teamer und Teamerinnen kennengelernt. Wir haben zusammen Zelte gebaut, ein paar Räume gestrichen, und zusammen die Hausarbeit erledigt. Nach und nach wurde mir klar, dass die Leute einander kennenlernen und jeden Tag kommunizieren wir mehr, und mein Englisch wird besser!“

 

An die Arbeit!

Von Dienstag, dem 7. Juli bis Freitag, dem 10. Juli haben wir uns in mehrere Gruppen aufgeteilt und an verschiedenen Projekten gearbeitet: in Handarbeit haben wir unser Camp aufgebaut und den ehemaligen Bauernhof, auf dem wir die zwei Wochen verbringen, renoviert; und ausserdem haben wir Familien getroffen, vor allem aber die Kinder aus dem Camp der Geflüchteten in unserer Nähe.

Wir hatten eine Menge Spaß während dieser Aktivitäten, und konnten auch zwischendurch die Gruppe wechseln um andere Aufgaben zu erleben. Wir hatten auch noch die Möglichkeit und das Vergnügen mit Prof. Martin unsere eigenen LEGO-Roboter zu bauen.

Hier sind ein paar Bilder:

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Pauline mit den geflüchteten Kindern aus Köln-Worringen

 

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Kevin & CJ bauen die Feuerstelle auf dem Feld des Krebelshof

 

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Lena hat uns geholfen indem sie unsere Chill-Out area aufgebaut hat, thanks again :)

 

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Türkische und französisches Teilnehmer und Teilnehmerinnen bauen unsere Zelte auf.

 

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Mit den geflüchteten Kindern Kleidung bemalen

 

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Pauline & Nina erstellen einen Atlas der Kulturen für den Raum der geflüchteten Kinder

 

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Fatma, Hustem, Mustafa & Faruk bauen während des LEGO-Workshop mit Martin ihren Roboter

 

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Kevin & Lauries LEGO-Roboter

 

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Der finale Kampf der LEGO Roboter im Kuhstall

Willkommen im Krebelshof, Köln, Deutschland

Hallo alle Zusammen !

Zuerst einmal: Bitte entschuldigt, wir wollten schon viel früher bloggen…. Leider war es aber nicht möglich (wir haben zuviel gearbeitet ;-)
Lasst uns auf die letzte Woche zurückblicken:

Letzten Sonntag sind wir alle mit dem Zug in Köln angekommen, und haben dann unsere erste Nacht an einem sehr schönen Ort verbracht – ein ehemaliger Bauernhof – mit dem Namen „Krebelshof“. Am Montag sind wir ins Stadtzentrum gefahren, und haben den beeindruckenden Kölner Dom – die Kathedrale – besucht. Die meisten von uns sind auch bis auf den Turm hinaufgestiegen, von wo aus wir einen wundervollen Blick über die ganze Stadt hatten. Danach haben wir unser – mehr oder weniger – erstes deutsches Mittagessen gegessen und sind durch die Stadt und den Rheinpark gelaufen. Nach diesem sonnigen Tag, haben wir uns beim Grillen im Hof (es war köstlich) erfreut und in Zelten auf dem anliegenden Feld geschlafen.

 

Laurie
Der Dom von Innen

 

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Safira, oben auf dem Dom

 

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Hakan, Mustafa, Faruk, Jenny & Sitki oben auf dem Dom

 

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Hohenzollern-Brücke

 

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Stadtzentrum

 

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Stadtzentrum

 

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Rheinpark

 

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Sitki & Hakan, die türkischen Teamer

 

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Grillen im Hof

 

Laurie
Klettern an der Hohenzollernbrücke